ARBONIA

Der Werdegang der Arbonia Gruppe

2000 - 2019

2019 steht für die Arbonia Gruppe ganz im Sinne der Weiterentwicklung und Optimierung ihrer Geschäftsmodelle. Die in 2015 begonnene Restrukturierungs­phase ist dieses Jahr abgeschlossen. Im Januar gründet das Unternehmen ARBONIA DIGITAL. Das unabhängig agierende Tochterunternehmen verfolgt das Ziel, zusammen mit den Divisionen digitale Lösungen, Services und Geschäftsmodelle zu kreieren, bei denen die Kunden und deren Bedürfnisse im Fokus stehen. Ebenfalls im Januar stellt die Division Türen gemeinsam mit dem Berliner PropTech-Unternehmen KIWI GmbH auf der BAU in München erstmals eine komplett integrierte, digitale Zugangslösung für Wohnungs­eingangstüren vor. Im Oktober eröffnet die Arbonia ihren neuen Produktionsstandort für Flachheizkörper in Russland, welcher der Division HLK weiteres Wachstum in osteuropäischen Märkten, insbesondere in Russland, ermöglicht.
2018nimmt die Arbonia aktiv am Konsolidierungs­prozess der europäischen Wettbewerbslandschaft im Bereich Design- und Flachheizkörper teil und akquiriert für ihre Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik die belgische Vasco Group. Mit dieser Übernahme erweitert sie ihren geografischen Footprint und stärkt das Sortiment der Division.

 2017

kann die Arbonia die Übernahme der Looser Gruppe erfolgreich abschliessen. Das von Looser stammende Beschichtungsgeschäft wird im ersten Halbjahr vollständig verkauft. Im November veräussert die Arbonia zudem die ebenfalls von der Looser übernommene Condecta Gruppe. Mit dem Verkauf der Business Unit Profilsysteme im Dezember fokussiert sich die Arbonia weiter auf ihre drei Kernbereiche Gebäudetechnik, Fenster und Türen respektive nach der Aufspaltung der Division Gebäudetechnik im Januar 2018 auf die vier Kernbereiche HLK, Sanitär, Fenster und Türen.
2016akquiriert die AFG die im Sanitärbereich tätige Koralle Gruppe. Sie ergänzt dadurch das Produkt­sortiment der Division Gebäudetechnik und baut ihre Stellung in den Kernmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich nachhaltig aus. Im September kündigt die AFG die Übernahme der ebenfalls in der Gebäude­zulieferung tätigen Looser Gruppe mit den Sparten Türen (Prüm, Garant und Invado) und Industriedienst­leistungen (Condecta) an. Die Transaktion ist für die AFG ein wichtiger Schritt zur Erreichung des strategischen Ziels, ein führender europäischer Gebäudezulieferer zu werden. Im Zuge dieser Transaktion wird die AFG Arbonia-Forster-Holding AG zur Arbonia AG umfirmiert.
2015wählt die Generalversammlung Alexander von Witzleben zum neuen Verwaltungsratspräsidenten. Im Juli übernimmt er zusätzlich die Funktion als CEO a.i. Im August entscheidet der Verwaltungsrat aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks, Produktionswerke ins europäische Ausland zu verlagern. Ebenfalls im August wird der ostdeutsche Fensterhersteller Wertbau GmbH akquiriert. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung zur Stärkung der Finanzkraft bekräftigt die Artemis Beteiligungen I AG ihr Engagement und erhöht ihren Aktienanteil bis Ende Jahr auf knapp 28%.
2014wird das Küchengeschäft sowie die STI-Gruppe verkauft. Die AFG übernimmt die im gewerblichen Heizen, Lüften und Klimatisieren marktführende Sabiana. Die Artemis Beteiligungen I AG, unter der Führung von Michael Pieper, wird neue Haupt­aktionärin der AFG.
2013fokussiert sich die AFG intensiv auf ihre Kern­geschäfte entlang von Hülle und Raum. Sie veräussert die Forster Kühltechnik sowie die Forster Präzisionsstahlrohre.
2012verkauft die AFG ihr Transport- und Logistik­geschäft Asta, die britische Aqualux und die deutsche Warendorf. Mit dem Kauf des polnischen Fensterher­stellers Dobroplast baut sie eines ihrer Kerngeschäfte aus.
2011übergibt Edgar Oehler am 29. April sein Amt als Verwaltungsratspräsident an Paul Witschi und am 1. Juni jenes als CEO an Daniel Frutig.
2010stimmen die Aktionäre der AFG an der ordent­lichen Generalversammlung der Abschaffung der bisher unterschiedlichen Gewichtung von Namen- und Inhaberaktien zu und führen die Einheitsnamenaktie ein.
2009präsentiert die AFG die neue Küchenmarke «Warendorf». Sie ist die Nachfolgemarke von «Miele Die Küche».
2008erwirbt die AFG die Slovaktual s.r.o., das führende Fensterbauunternehmen in der Slowakei. Im Oktober schafft die AFG die Marktregion Asia Pacific mit Hauptsitz in Shanghai (CN).
2007übernimmt die AFG die STI Surface Technologies International Holding AG, Steinach SG (CH), und die RWD Schlatter AG, Roggwil SG (CH). Im September akquiriert die AFG die britische Aqualux Products Holdings Ltd.
2006wird die Schmidlin ASCO Swiss AG, Zwingen BL (CH), übernommen. Der Schwerpunkt des Produkt­portfolios liegt auf der Herstellung von Unterflur- Konvektoren, die neben der konventionellen Heiz­funktion auch für die Raumkühlung geeignet sind.
2005folgt eine weitere Akquisition: Im September übernimmt die AFG die Miele Küchen in Warendorf (D) von der deutschen Miele & Cie. KG in Gütersloh (D).
2004stehen gleich drei Übernahmen an: das Unter­nehmen Bruno Piatti AG, Dietlikon ZH (CH), die EgoKiefer AG, Altstätten SG (CH), und die Spedition Gächter GmbH, Stachen-Arbon TG (CH).
2003verkauft die Erbengemeinschaft Züllig die Aktienmehrheit an Dr. Edgar Oehler, der neuer Präsident und Delegierte des Verwaltungsrats wird.
2001übernimmt die AFG die deutsche Kermi GmbH und baut dadurch ihre Position in den Bereichen Heizkörper und Duschkabinen massiv aus.

1874 - 1999

1999stirbt Jakob Züllig, Mehrheitsaktionär und Verwaltungsratspräsident. Im gleichen Jahr wird die Prolux Heizkörper AG gekauft.
1987wird die AFG Arbonia-Forster-Holding AG mit einem Aktienkapital von CHF 30 Mio. im Handelsregister eingetragen. Im Jahr darauf geht die AFG an die Börse.
1973geht die Mehrheit an der Hermann Forster AG an die Arbonia AG über, die seit 1959 vollumfänglich Jakob Züllig gehört. Die Arbonia-Forster-Gruppe umfasst die Firmen Hermann Forster AG (Stahlrohrtechnik, Küchen, Kühlgeräte), Arbonia AG (Raumwärmer), Asta AG (Strassentransporte) und Bühler-Regina AG (Stickereibedarf).
1954wird die Arbonia AG gegründet.
1904gründet Karl Schnitzler eine Fabrik, die Ofenaufsätze unter der Marke Arbonia herstellt.
1874eröffnet Franz Josef Forster eine Kupferschmiede, in der Bettflaschen, Pfannen und andere Behälter hergestellt werden. 1922 wird diese Firma als Hermann Forster AG firmiert. Sie fertigt inzwischen Stahlrohre an.
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