ARBONIA

Der Werdegang der Arbonia Gruppe

2016

2016
  • übernimmt die Arbonia Gruppe die ebenfalls in der Gebäudezulieferung tätige Looser Gruppe mit den Sparten Türen (Prüm, Garant und Invado) und Industriedienstleistungen (Condecta). Im Zuge dieser Übernahme wird die AFG Arbonia-Forster-Holding AG umfirmiert zu Arbonia AG. 
  • akquiriert die AFG die im Sanitärbereich tätige Koralle-Gruppe von der Geberit AG. 
  • tritt Dr. Christoph Schönenberger als Leiter der Division Gebäudesicherheit zurück. Peter Spirig übernimmt per 1. Mai seine Funktion.
  • wird Harald Pichler neuer Leiter der Division Gebäudehülle.

2000 - 2015

2015 Die Generalversammlung wählt Alexander von Witzleben zum neuen Verwaltungsratspräsidenten. Im Juli übernimmt er zusätzlich die Funktion als CEO a.i. Im August entscheidet der Verwaltungsrat aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks Produktionswerke ins europäische Ausland zu verlagern. Ebenfalls im August werden der ostdeutsche Fensterhersteller Wertbau GmbH sowie die italienische Bloxer Ronchi akquiriert. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung zur Stärkung der Finanzkraft bekräftigt die Artemis Beteiligungen I AG ihr Engangement und erhöht ihren Aktienanteil bis Ende Jahr auf knapp 28 %.
2014 wird das AFG-Küchengeschäfts sowie die STI-Gruppe verkauft. Die AFG übernimmt die im gewerblichen Heizen, Lüften und Klimatisieren marktführende Sabiana. Die Artemis Beteiligungen I AG, unter der Führung von Michael Pieper, wird neue Hauptaktionärin der AFG.
2013 fokussiert sich die AFG intensiv auf ihr Kerngeschäft entlang von Hülle und Raum. Sie veräussert das Forster Kühltechnikgeschäft sowie die Forster Präzisionsstahlrohre. Für den Ausbau von RWD Schlatter wendet die AFG CHF 30 Mio. auf. Rudolf Graf wird zum neuen Verwaltungsratspräsidenten bestimmt. Die Hubs in Russland, China und Middle East werden etabliert.
2012 verkauft die AFG ihr Transport- und Logistikgeschäft Asta, die englische Tochterunternehmung Aqualux und die deutsche Küchenfirma Warendorf. Mit dem Kauf des polnischen Fensterherstellers Dobroplast baut der Bauausrüster AFG die Kerngeschäfte Fenster, Türen, Heiztechnik, Sanitär und Profilsysteme aus.
2011 Edgar Oehler übergibt am 29. April sein Amt als Verwaltungsratspräsident an Paul Witschi und am 1. Juni jenes als CEO an Daniel Frutig.
2010 an der ordentlichen Generalversammlung stimmen die Aktionäre der AFG der Abschaffung der bisher unterschiedlichen Gewichtung von ­Namen- und Inhaberaktien zu und führen die Einheitsnamenaktie ein.
2009 präsentiert die AFG die neue Küchenmarke Warendorf. Sie ist die Nachfolgemarke von Miele Die Küche. Mit dem Stardesigner Philippe Starck geht die AFG eine Kooperation im Bereich innovative Küchenlösungen ein.
2008 erwirbt die AFG die Slovaktual s.r.o., das ­führende Fensterbauunternehmen in der Slowakei, und integriert sie in die Division Fenster und Türen. Im Oktober schafft die AFG die Marktregion Asia Pacific mit Hauptsitz in Shanghai.
2007 übernimmt die AFG rückwirkend per 1. Januar die STI Surface Technologies Inter­national Holding AG, Steinach SG, die sich seit 1998 im Alleinbesitz von Dr. Edgar Oehler befindet. Ebenfalls rückwirkend per 1. Januar übernimmt die AFG die RWD Schlatter AG. Dieses Unternehmen mit Sitz in Roggwil TG und einem Verkaufsbüro in Dietikon ZH ist der führende Türenproduzent in der Schweiz. Im September übernimmt die AFG die britische Aqualux Products Holdings Ltd. Aqualux ist ein in Grossbritannien ­führender Anbieter von Badewannenaufsätzen, Duschabtrennungen, Duschwannen und Dampfduschen.
2006 wird die Schmidlin ASCO Swiss AG, Zwingen BL, übernommen. Der Schwerpunkt des Produktportfolios liegt auf der Herstellung von Unterflur­konvektoren, die neben der konven­tionellen Heizfunktion auch für die Raumkühlung geeignet sind.
2005 folgt eine weitere Akquisition: Im September übernimmt die AFG die Herstellung und den Vertrieb der weltweit tätigen Miele Küchen in Warendorf (D) von der deutschen Miele & Cie. KG in Gütersloh (D).
2004 stehen gleich drei Übernahmen an: Das Unternehmen Bruno Piatti AG, Dietlikon ZH, die EgoKiefer AG, Altstätten SG, und die Spedition ­Gächter GmbH, Stachen-Arbon TG.
2003 verkauft die Erbengemeinschaft Züllig die Aktienmehrheit an Dr. Edgar Oehler, der neuer Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats wird.
2001 übernimmt die AFG die Kermi GmbH und baut dadurch ihre Position in den Bereichen Heizkörper und Duschkabinen massiv aus. Die Kermi GmbH ist im bayerischen Plattling angesiedelt.

1874 - 1999

1999 stirbt Jakob Züllig, Mehrheitsaktionär und Verwaltungsratspräsident. Im gleichen Jahr wird die Prolux Heizkörper AG gekauft.
1987 wird die AFG Arbonia-Forster-Holding AG mit einem Aktienkapital von CHF 30 Mio. im Handelsregister eingetragen. Im Jahr darauf geht die Gesellschaft an die Börse. Die folgenden Jahre stehen im Zeichen verschiedener Erweiterungen der Produktions- und Lagerkapazitäten.
1973 geht die Mehrheit an der Hermann Forster AG an die Arbonia AG über, die seit 1959 vollumfänglich Jakob Züllig gehört. Die Arbonia-Forster-Gruppe umfasst die Firmen Hermann Forster AG (Stahlrohrtechnik, Küchen, Kühlgeräte), Arbonia AG (Raum­wärmer), Asta AG (Strassentransporte) und Bühler-Regina AG (Stickereibedarf).
1954 wird die Arbonia AG gegründet.
1904 gründet Karl Schnitzler eine Fabrik, die Ofenaufsätze unter der Marke Arbonia herstellt.
1874 eröffnet Franz Josef Forster eine Kupferschmiede, in der Bettflaschen, Pfannen und andere Behälter hergestellt werden. 1922 wird diese Firma als Hermann Forster AG firmiert. Sie fertigt inzwischen Stahlrohre an.